DAS MÄRCHEN VOM VESPA-FAHREN IN ITALIEN

DAS MÄRCHEN VOM VESPA-FAHREN IN ITALIEN

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Es ist Woche 26, das bedeutet, es ist die letzte Woche der Prüfungssaison in Belgien. An irgendeinem Ort in Antwerpen konnte man uns finden, wie wir uns durch die restlichen Teile des Unterrichtsmaterials kämpften. Blut, Schweiß, Tränen und… oh, eine Mitteilung von der Vespa-Reise. Es ist eine Einladung für eine WhatsApp-Gruppe. Sofort macht die Langeweile Platz für Begeisterung, wenn man sich vor Augen hält, dass unser Bucket-List-Urlaub, das Märchen vom Vespa-Fahren in Italien, vor der Haustür steht. Wir fingen an, uns zu wundern, was für Leute in unserer Gruppe sein könnten (Spoiler-Alarm: sie waren klasse) und tagträumten von den Reisen, die wir unternehmen würden.

„The Final Countdown“ von Europe spielt ständig in unserem Hinterkopf…

Two girls traveling with the vespa in tuscany - DAS MÄRCHEN VOM VESPA-FAHREN IN ITALIEN

UND SO STARTET ES

Es ist Woche 27 (endlich!), Montag. Nach der Ankunft in Pisa und dem Einchecken in unser Hotel (Fun Fact: wir sind etwa 2 Mal daran vorbeigekommen, weil wir so eifrig waren, unseren Urlaub zu beginnen) haben wir beschlossen, dass es Zeit fürs Abendbrot war. Wir entschieden uns, ein Eis neben dem Turm zu probieren (wir durften das italienische Leben in vollen Zügen auskosten, oder?). Dazu gehören auch einige touristensichere Bilder mit unseren Eiswaffeln.

STETS LÄCHELN

Heute ist Dienstag, und wir alle hier wissen, was das bedeutet: Es ist Zeit zu fahren! Wir hatten sehr, sehr, sehr auf eine rote Vespa gehofft. Zufälligerweise hatten wir an diesem Tag wirklich, sehr großes, sehr großes Glück. Und so fuhren wir mit einer der roten Vespas los und konnten bei leichter Musik (lies: K3, Marco Borsato und Shawn Mendes) im Hintergrund jedes Fleckchen Landschaft betrachten.

Immer lächelnd widerspiegelt dies, wie wir uns über diese Reise gefühlt haben.

Obwohl es 35 Grad heiß war, hat es uns nie sonderlich gekümmert. Die Temperatur auf einer Vespa ist immer angenehm, obwohl der Wind mich irgendwie so aussehen ließ, als ob ich zum Frisör von Tina Turner gegangen wäre.

Von Pisa über das Chianti-Gebiet bis nach Lucca: All diese Gegenden haben uns ein Stück unseres Herzens geraubt. Aber unser absoluter Lieblingstag war der letzte. Möglicherweise liegt das an der Erkenntnis, dass das Märchen vom Vespa-Fahren in Italien bald vorbei sein würde (also versuchten wir, es doppelt zu geniessen). Oder möglicherweise wegen des spektakulären Anblicks in Montefegatesi, der kühlen Straße dorthin oder wegen des Zwischenaufenthalts in Bagni di Lucca.

Die verschlungenen Straßen bergauf nach Montefegatesi zu fahren, war eine anspruchsvolle Herausforderung, hat aber so unglaublich viel Spaß gemacht und war es auf alle Fälle wert. Unten angelangt hielten wir in der Nähe des Flusses Lima nicht weit von Bagni di Lucca. Ich wage zu wetten, dass wir dort tagelang hätten bleiben können. Wenn Sie mich zurückgelassen hätten, hätte ich den Ort wahrscheinlich immer noch nicht wieder verlassen. Nach dem Mittagessen an diesem landschaftlich reizvollen Ort haben wir ein kurzes und eiskaltes Bad im Fluss unternommen. Ich hätte echt schwören können, dass die Zeit dort drüben stehen geblieben ist. Ein Ort, an dem man all seine Bedenken leicht wieder ablegen kann.

Montefegatesi The Vespa Trip Tuscany

Noch eine letzte Fahrt zurück nach Pisa und damit ist diese unglaubliche Reise durch die Toskana leider zu Ende gegangen. Wir weinen nicht, es ist der Wind, weißt du…

„An diesem Punkt unserer Geschichte ist es Zeit für einen besonderen Ausruf an all die Persönlichkeiten, die wir getroffen haben und die uns während der gesamten Woche so großartig zur Seite standen. Dazu gehören auch unsere Reiseleiter, die sich sehr um uns gekümmert hatten.

Es ist Woche 28. Wir sind also wieder zu Hause und genießen immer noch die Früchte einer Reise, von der wir geglaubt haben, dass sie eine der gelungensten war, die wir je unternommen haben. Einige mögen sich fragen, ob wir bei der „Tour de France“ Spaß hatten, aber zum Glück können wir sagen, dass wir unsere Bräunungsstreifen anderswo bekommen haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben die Reise, die Menschen, die wir dort getroffen haben, und die toskanische Sonne unglaublich genossen.

Zurück in unserem Hotel in Pisa haben wir heimlich geprüft, ob für Woche 28 noch ein entsprechender Platz frei war (leider war das nicht der Fall, haha).

Es bleibt nur noch eines zu sagen: A dopo!

Alix & Bernstein
Der Vespa Trip 2019 – Toskana